Literaturverwaltung
Natürlich kann man Literatur zu einer Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeit auch einfach mit einem Textverarbeitungsprogramm verwalten. Ab einer bestimmten Menge an bibliographischen Informationen wird dies aber unübersichtlich. Schnell hat man es mit einer Menge von Dateien zu tun, in denen verschiedenste Informationen abgelegt sind – das Chaos ist vorprogrammiert. Hier helfen Literatur -bzw. Datenverwaltungsprogramme wie Citavi, EndNote oder Zotero. Diese Art von Software unterstützt bei vielen Arbeitsschritten und Problemlösungen, die beim Umgang mit der Literatur oder mit Quellen anstehen. Sie helfen beispielsweise bei den folgenden Arbeitsschritten:
- Systematische Erfassung von Daten (hauptsächlich Literatur), die in der Datenbank abgespeichert werden können.
- Sicherstellung der Konsistenz, zum Beispiel bei der Schreibweise von Namen, der gleichförmigen Erfassung von bibliographischen Angaben etc.
- Unterstützung bei der Verwaltung von Arbeitsprozessen.
- Überblick behalten bei grösseren Informationsbeständen durch in den Datenbanken eingebaute Suchfunktionen.
- Möglichkeit der Filterung, der Sortierung und der Verschlagwortung von zusammengetragener Literatur.
- Verwaltung und Speicherung von Exzerpten.
- Aufbau eines Informationsbestandes, auf den während des gesamten Studiums immer wieder zurückgegriffen werden kann.
- Export von geordneten und nach dem geforderten Zitierstil formatierten Bibliographien.
Auf der Webseite der Universitätsbibliothek Zürich sind die hilfreichsten Literaturverwaltungsprogramme für Studierende aufgelistet. Dort finden sich auch Informationen zum Bezug, zu den Kosten, zum Zielpublikum, zu Kursen und zum Hersteller dieser Programme.
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