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Leseinhalte visualisieren

Für die Erschliessung wissenschaftlicher Texte können sich auch verschiedene Formen der Visualisierung eignen. Wer Textstrukturen und Textinhalte bildnerisch oder graphisch umzu­setzen versucht, setzt sich auf eine andere Art und Weise mit dem Text auseinander.

Oft kommen dadurch Zusammenhänge, Beziehungen und Verbindungen zwischen einzelnen Textteilen besser zum Vorschein, was wiederum die Erschliessung, das Verständnis und die Sicherung des Textinhaltes erleichtert.

Praktisch alle Visualisierungsmethoden arbeiten mit Symbolen, die für bestimmte Handlungen, Ereignisse, Personen, Sachverhalte, Gedanken etc. stehen, die in dem zu erschliessenden Text vorkommen. Diese können mit Strichen oder Pfeilen miteinander verbunden werden, um eine Argumentation, den Textverlauf oder gewisse Zusammenhänge bildlich darzustellen. Die bekanntesten Visualisierungsmethoden sind das Mind-Mapping, also das Erstellen einer Gedanken- und Ideenlandkarte, die Netzwerktechnik und das Flussdiagramm.1

1 Vgl. Franck, Norbert: Fit fürs Studium. Erfolgreich reden, lesen, schreiben, München 201110, S. 47–52.