Veranstaltung Bosnien - 30 Jahre nach Dayton
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Dayton-Abkommens, das 1995 den Bosnienkrieg beendete, organisierte der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte am 19. November um 18:15 Uhr eine Abendveranstaltung mit anschliessender Diskussion.
Als Referierende waren die Historikerin Dr. Armina Galijaš (Universität Graz) sowie der Zeitzeuge, Abgeordneter und Menschenrechtsengagierter Mirsad Duratović (Prijedor) eingeladen. Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Armina Galijaš, in dem sie der Frage nachging, wie der Krieg in Bosnien-Herzegowina beendet wurde und welche politischen Prozesse zum Friedensschluss führten.
Im Anschluss berichtete Mirsad Duratović über die Bemühungen und Herausforderungen im Friedenskonsolidierungs- und Aufarbeitungsprozess in Bosnien-Herzegowina. Dabei thematisierte er insbesondere den Umgang mit der Kriegsvergangenheit, gesellschaftliche Initiativen sowie die anhaltenden politischen und sozialen Herausforderungen im Land.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Diskussionsrunde, die auch für Fragen und Beiträge aus dem Publikum geöffnet war.
Die Veranstaltung wurde moderiert von Amina Smajlović und Dr. Daniel Ursprung (Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte).