Lehrstuhl Prof. Dr. Roberto Zaugg

Rauchende Köpfe

Schwerpunkte in Forschung und Lehre des Teams von Prof. Dr. Roberto Zaugg

  • Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des 15. bis 19. Jahrhunderts
  • Italienisch-, deutsch- und französischsprachiges Europa
  • West- und Westzentral-Afrika
  • Koloniales Lateinamerika
  • Geschichte der atlantischen Welt und des Mittelmeerraums
  • Geschichte der Alpen und der Anden
  • Praktiken, Netzwerke und Institutionen des maritimen Fernhandels
  • Sklavenhandel und euro-afrikanische Verflechtungen
  • Konsum und materielle Kultur
  • Migration, Fremdheit, Bürgerrechte
  • Selbstzeugnisse und Reiseberichte
  • Katholische Missionen
  • Geschichte der Sexualität

 


NEWS


rehetobel

Neu erschienen: Yiğit Topkaya (Hg.), Rehetobel 1969-2019. Ein Textildorf in neuem Gewand

1969 noch ein Textildorf, präsentiert sich dieser Ort im Appenzeller Vorderland heute als Wohngemeinde. Von diesem Wandel handelt die neue Gemeindegeschichte. Neben dem historischen Teil schildern Zeitzeugen in Interviews ihren Bezug zum Dorf und wie sie die Veränderungen der letzten Jahre erlebt haben. Es ist eine moderne und lebendige Dorfgeschichte entstanden, die den Wandel und das Fortdauernde in den Blick nimmt: die Vereine, das Ortsbild mit den Zeugnissen der ehemaligen Textilindustrie, das Heimwesen, die Dorfkirche, die Gasthäuser, die Raumplanung und die Dorfbevölkerung.


coral beads

Antrittsvorlesung "Von der Seidenstrasse abgekommen. Die mediterrane Koralle in Afrika" (26. Oktober 2020)

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Roberto Zaugg.

Die Antrittsvorlesung findet um 17.00 Uhr in der Aula des Kollegiengebäudes der Universität Zürich statt. Aufgrund der coronabedingten Sicherheitsregeln sind die verfügbaren Plätze in der Aula beschränkt. Für alle, die sich bis am 20. September zur Antrittsvorlesung angemeldet haben, konnten wir einen Platz in der Aula reservieren. Wer sich noch nicht angemeldet hat und spontan an die Antrittsvorlesung kommen möchte, kann sie im Hörsaal KOL-F-104 per Videoübertragung mitverfolgen. Wir bitten um Verständnis für diese logistische Unannehmlichkeit.


slavery monument guadeloupe

Disputed Memories of Slavery (10. Oktober 2020)

Der Sklavenhandel und die Sklaverei stellen sowohl in Afrika als auch in Europa ein erinnerungspolitisch umkämpftes Feld dar. Im Rahmen dieser Vortragsreihe bieten eine Juristin, eine Historikerin und ein Archäologe Einblicke in die Debatten, Repräsentationsformen und Erinnerungspraktiken in Frankreich, an der Swahili-Küste Ostafrikas sowie in Dörfern des östlichen Senegals.

Programm (PDF, 80 KB)

Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind gebeten, sich anzumelden (maryam.joseph@uzh.ch).


corona

Zwischen Pest und Pocken: Krisenbewältigung angesichts von Corona (9. Oktober 2020)

Eine geistes- und sozialwissenschaftliche Diskussionsveranstaltung von Yigit Topkaya, in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Labyrinth.

9. Oktober 2020, 18.00 Uhr - Basel, Stellwerk.

Programm (PDF, 8429 KB)


historische zeitschrift

Roberto Zaugg wird Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Historischen Zeitschrift

Zur Zeitschrift.


slavery monument guadeloupe

Roberto Zaugg wird assoziiertes Mitglied der Scuola Superiore Meridionale

Die Scuola Superiore Meriodionale ist eine an der Università di Napoli "Federico II" angesiedelte internationale Forschungs- und Ausbildungsinitiative. Prof. Roberto Zaugg ist in diesem Rahmen am Doktoratskolleg Global History and Governance beteiligt.


eth uzh

Forum Frühe Neuzeit

Programm Frühlingssemester 2020. (PDF, 787 KB)

Die Referate von Eva Brugger und Michael Egger mussten aufgrund der COVID19-Epidemie abgesagt werden.


eth uzh

Joint ETHZ-UZH Research Colloquium in Global and Extra-European History

Programm Frühlingssemester 2020. (PDF, 8224 KB)

Aufgrund der COVID19-Epidemie müssen alle Termine dieses Kolloquiums (FS2020) abgesagt werden.


Os Tubarões

Videoabstracts & Storytelling für HistorikerInnen. Ein Workshop in digitaler Wissenschaftskommunikation

Wie vermitteln wir in einem dreiminütigen, selbstgedrehten Film unsere aktuellen
Forschungsarbeiten einer breiten, nicht wissenschaftsaffinen Öffentlichkeit? Im
Workshop "Videoabstracts & Storytelling für HistorikerInnen" beschäftigen wir uns
nicht nur theoretisch mit dieser Frage, sondern setzen sie gleich praktisch um. Dabei
erhalten wir zu Beginn der viertägigen Blockveranstaltung eine Einführung in die
Grundlagen des auditiven wie filmischen Erzählens und der Videoproduktion.

Universität Zürich, 10.-13. Februar 2020

Mehr Informationen (PDF, 2452 KB)


indiennes

Lilia Valle-Peguiron untersucht in ihrer M.A.-Arbeit schwarze Sklavinnen im kolonialen Peru

Wenn Sklavenbesitzerinnen und Sklavenbesitzer feststellten, dass eine eben erworbene versklavte Frau krank oder "lasterhaft" war, zogen sie nicht selten gegen die ehemaligen Besitzerinnen und Besitzer vor Gericht, um eine Rückgabe der "defekten Ware" und eine entsprechende Rückerstattung des Kaufpreises zu erwirken. Lilia Valle-Peguiron hat in ihrer an der Universität Lausanne verteidigten M.A.-Arbeit Des marchandises défectueuses. Les causes de rédhibition portant sur les "défauts physiques et moraux" des esclaves noires à Lima 53 solche Gerichtsfälle (1700-1816) untersucht. Félicitations für dieses spannende Forschungsprojekt! Betreuung: Roberto Zaugg (UZH, Betreuer), Sandro Guzzi-Heeb (Université de Lausanne, Ko-Betreuer).


indiennes

Matthieu Péry verteidigt M.A.-Arbeit zu Indienne-Stoffen und Sklavenhandel

Matthieu Péry hat am 31. Januar 2020 an der Universität Lausanne im Fach Kunstgeschichte seine Masterarbeit zum Thema Indiennes, liménéas, mouchoirs. Impression textile et traite des Noirs (1770-1830) erfolgreich verteidigt. In seinem mémoire hat er das Musterbuch einer schweizerischen Textilmanufaktur sowie Cargo-Listen von drei französischen Sklavenschiffen untersucht, die in Zentralafrika (Loango, Kakongo, Kongo und Angola) Handel trieben. Wir gratulieren Matthieu Péry, M.A., zu seiner gelungenen Forschungsarbeit. Betreuung: Prof. Dr. Dave Lüthi (Université de Lausanne, Betreuer), Prof. Dr. Roberto Zaugg (UZH, Ko-Betreuer).


traverse cover

Neuerscheinung "Unternehmen, Institutionen, Territorien" 

Dieses Themenheft von Traverse bringt Beiträge zusammen, welche Interaktionen zwischen drei klassischen Themen der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte untersuchen: Unternehmen, Institutio­nen und Territorien. Auf diese Weise will das Themenheft einen Beitrag zur Debatte über die soziale und geografische Einbettung unternehmerischer Tätigkeiten in verschiedenen historischen Epochen leisten.

Pierre Eichenberger, Matthieu Leimgruber und Roberto Zaugg (Hg.), Unternehmen, Institutionen, Territorien, Themenheft von Traverse 26/3 (2019).  

 


Os Tubarões

Neuerscheinung "Ausgewählte Aufsätze zur Kulturgeschichte" von Bernd Roeck

Jose Cáceres Mardones und Daniela Hacke haben einen Band mit Essays des langjährigen Lehrstuhlinhabers Bernd Roeck herausgegeben. Die Vernissage findet am 5. November 2019, um 18.15 Uhr, an der Uni Zürich statt (KOL-F-104).

Bernd Roeck, Ausgewählte Aufsätze zur Kulturgeschichte, herausgegeben von J. Cáceres Mardones und D. Hacke, mit einem Vorwort von Peter Burke, Affalterbach 2019. 

 


Os Tubarões

Eine Musikgeschichte der Kapverdischen Inseln

Die Geschichte der Kapverden lässt sich ohne die Musik des Inselstaates nicht denken. Die ehemalige portugiesische Kolonie war lange Zeit Umschlagplatz im transatlantischen Sklavenhandel, stand Hungersnöte aus, kämpfte für Unabhängigkeit und Demokratie. Die Musik verarbeitete und beeinflusste diese bewegte Geschichte.

SRF 2 - Passage: 25. Oktober 2019, 20.00 Uhr

PODCAST HÖREN

Redaktion: Igor Basic

Mit Beiträgen von Martin Ringsmut(Uni Köln) und Roberto Zaugg (UZH).

Bild: Die Mitglieder der Band "Os Tubarões" in den 1970ern


etü

"Herr Zaugg, wollen Sie Zürich zu einer Elite-Uni machen?"

Ein Gespräch über heisse Forschungsthemen, mangelnde Lehrkonzepte, moderne Betreuung von Doktorierenden. Und sein liebstes Meerestier: die rote Koralle.

Interview von Giorgio Scherrer und Nicolas Hermann in Elfenbeintürmer. HistorikerInnen-Zeitschrift, 2019, Nr. 2.


Aymeric

Jacques Aymeric verteidigt Dissertation zu afrikanischen Befestigungsanlagen im östlichen Senegal (17.-19. Jh.)

Der an der Universität Yaoundé (Kamerun) ausgebildete Archäologe Jacques Aymeric hat am 30. August 2019 an der Universität Genf seine Dissertation zu afrikanischen Befestigungsanlagen im Falémé-Tal im senegalesisch-malischen Grenzgebiet verteidigt. Kriege zwischen verschiedenen Herrschaftsverbänden, durch die Nachfrage nach Sklaven befeuerte Beutezüge sowie bewaffnete islamische Erneuerungsbewegungen trieben im 17.-19. Jahrhundert die Bewohner dieser ethnisch durchmischten Region an, ihre Siedlungen zu befestigen. 15 davon hat Jacques Aymeric durch Prospektionen und Grabungen sowie durch ethnographische und historische Studien nun erstmals untersucht. Seine Arbeit wurde mit dem höchsten Prädikat (Très bien) ausgezeichnet. Wir gratulieren Dr. Jacques Aymeric zu dieser beachtenswerten Leistung.

Jury de thèse: Eric Huysecom (Université de Genève, Betreuer), Anne Mayor (Université de Genève, Ko-Betreuerin), Ibrahima Thioub (Université Cheikh Anta Diop, Dakar), Gérard Chouin (William & Mary, USA), Roberto Zaugg (Universität Zürich).


Geschltergerechtigkeit

Geschichtswissenschaften und Geschlechtergerechtigkeit

Die Abteilung Wissenschaftspolitik der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte SGG lädt ein zu einer Veranstaltung zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in den Geschichtswissenschaften (PDF, 74 KB). Ausgehend von Erhebungen zum Geschlechterverhältnis an den Schweizerischen Geschichtstagen, an historischen Instituten der Schweiz und bei der Eingabe und Bewilligung von SNF-Anträgen (Karriereinstrumente und Projekte) soll die gegenwärtige Situation umrissen und die Diskussion über Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven angestossen werden.

Wo: Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern - Raum "Dürrenmatt"

Wann: Freitag, 27. September 2019, 14.15-15.15 Uhr

 


Annales Themenheft

Annales. H.S.S. – «Micro-analyse et histoire globale» (2018)

Seit einem Jahrzehnt kursiert unter Historikerinnen und Historikern der verheissungsvolle Begriff der «globalen Mikrogeschichte», unter deren Banner die in den 1970er Jahren aufgekommene microstoria mit dem jüngeren Trend der Globalgeschichte verknüpft werden soll. Geht es bei dieser geschichtswissenschaftlichen «Heirat» darum, der Mikrogeschichte zu einer zweiten, globalgeschichtlich erweiterten Blüte zu verhelfen? Oder ist das Ziel, der oft nur vage umrissenen und methodologisch sehr heterogenen Globalgeschichte eine robustere Epistemologie zu geben? Diesen und anderen Fragen widmet sich das von Romain Bertrand und Guillaume Calafat herausgegebene Themenheft der französischen Zeitschrift «Annales. Histoire, Sciences Sociales».

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Unser Projekt zieht nach Zürich – «Atlantic Italies. Economic and Cultural Entanglements (15th-19th Centuries)»

Das SNF-Projekt «Atlantic Italies. Economic and Cultural Entanglements (15th-19th Centuries)» ist von der Universität Bern, wo es im November 2018 gestartet ist, am 1. August 2019 an die UZH gezogen. Wir untersuchen wirtschaftliche Verflechtungen zwischen dem italienischsprachigen Europa, dem sub-saharischen Afrika und den Amerikas sowie damit verbundene kulturelle Phänomene (Konsum, materielle Kultur, Wissenszirkulation). Güter aus Übersee in den Südalpen, italienische Luxusprodukte an westafrikanischen Höfen und katholische Missionsnetzwerke im portugiesisch dominierten Südatlantik sind im Zentrum dieses Unterfangens, das nach der Rolle von Waren, Märkten und Akteuren der italienischen Halbinsel im globalen Fernhandel der Frühen Neuzeit fragt. und katholische Missionsnetzwerke im portugiesisch dominierten Südatlantik sind im Zentrum dieses Unterfangens, das nach der Rolle von Waren, Märkten und Akteuren der italienischen Halbinsel im globalen Fernhandel der Frühen Neuzeit fragt.

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