Team Prof. Dr. Roberto Zaugg

Rauchende Köpfe

Schwerpunkte in Forschung und Lehre des Teams von Prof. Dr. Roberto Zaugg

  • Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des 15. bis 19. Jahrhunderts
  • Italienisch-, deutsch- und französischsprachiges Europa
  • West- und Westzentral-Afrika
  • Geschichte der atlantischen Welt und des Mittelmeerraums
  • Geschichte der Alpen
  • Praktiken, Netzwerke und Institutionen des maritimen Fernhandels
  • Sklavenhandel und euro-afrikanische Verflechtungen
  • Konsum und materielle Kultur
  • Migration, Fremdheit, Bürgerrechte
  • Selbstzeugnisse und Reiseberichte
  • Katholische Missionen

 


NEWS


Aymeric

Jacques Aymeric verteidigt Dissertation zu afrikanischen Befestigungsanlagen im östlichen Senegal (17.-19. Jh.)

Der an der Universität Yaoundé (Kamerun) ausgebildete Archäologe Jacques Aymeric hat am 30. August 2019 an der Universität Genf seine Dissertation zu afrikanischen Befestigungsanlagen im Falémé-Tal im senegalesisch-malischen Grenzgebiet verteidigt. Kriege zwischen verschiedenen Herrschaftsverbänden, durch die Nachfrage nach Sklaven befeuerte Beutezüge sowie bewaffnete islamische Erneuerungsbewegungen trieben im 17.-19. Jahrhundert die Bewohner dieser ethnisch durchmischten Region an, ihre Siedlungen zu befestigen. 15 davon hat Jacques Aymeric durch Prospektionen und Grabungen sowie durch ethnographische und historische Studien nun erstmals untersucht. Seine Arbeit wurde mit dem höchsten Prädikat (Très bien) ausgezeichnet. Wir gratulieren Dr. Jacques Aymeric zu dieser beachtenswerten Leistung.

Jury de thèse: Eric Huysecom (Université de Genève, Betreuer), Anne Mayor (Université de Genève, Ko-Betreuerin), Ibrahima Thioub (Université Cheikh Anta Diop, Dakar), Gérard Chouin (William & Mary, USA), Roberto Zaugg (Universität Zürich).


Geschichtswissenschaften und Geschlechtergerechtigkeit

Die Abteilung Wissenschaftspolitik der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte SGG lädt ein zu einer Veranstaltung zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in den Geschichtswissenschaften (PDF, 74 KB). Ausgehend von Erhebungen zum Geschlechterverhältnis an den Schweizerischen Geschichtstagen, an historischen Instituten der Schweiz und bei der Eingabe und Bewilligung von SNF-Anträgen (Karriereinstrumente und Projekte) soll die gegenwärtige Situation umrissen und die Diskussion über Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven angestossen werden.

Wo: Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern - Raum "Dürrenmatt"

Wann: Freitag, 27. September 2019, 14.15-15.15 Uhr

 


Annales Themenheft

Annales. H.S.S. – «Micro-analyse et histoire globale» (2018)

Seit einem Jahrzehnt kursiert unter Historikerinnen und Historikern der verheissungsvolle Begriff der «globalen Mikrogeschichte», unter deren Banner die in den 1970er Jahren aufgekommene microstoria mit dem jüngeren Trend der Globalgeschichte verknüpft werden soll. Geht es bei dieser geschichtswissenschaftlichen «Heirat» darum, der Mikrogeschichte zu einer zweiten, globalgeschichtlich erweiterten Blüte zu verhelfen? Oder ist das Ziel, der oft nur vage umrissenen und methodologisch sehr heterogenen Globalgeschichte eine robustere Epistemologie zu geben? Diesen und anderen Fragen widmet sich das von Romain Bertrand und Guillaume Calafat herausgegebene Themenheft der französischen Zeitschrift «Annales. Histoire, Sciences Sociales».

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Unser Projekt zieht nach Zürich – «Atlantic Italies. Economic and Cultural Entanglements (15th-19th Centuries)»

Das SNF-Projekt «Atlantic Italies. Economic and Cultural Entanglements (15th-19th Centuries)» ist von der Universität Bern, wo es im November 2018 gestartet ist, am 1. August 2019 an die UZH gezogen. Wir untersuchen wirtschaftliche Verflechtungen zwischen dem italienischsprachigen Europa, dem sub-saharischen Afrika und den Amerikas sowie damit verbundene kulturelle Phänomene (Konsum, materielle Kultur, Wissenszirkulation). Güter aus Übersee in den Südalpen, italienische Luxusprodukte an westafrikanischen Höfen und katholische Missionsnetzwerke im portugiesisch dominierten Südatlantik sind im Zentrum dieses Unterfangens, das nach der Rolle von Waren, Märkten und Akteuren der italienischen Halbinsel im globalen Fernhandel der Frühen Neuzeit fragt. und katholische Missionsnetzwerke im portugiesisch dominierten Südatlantik sind im Zentrum dieses Unterfangens, das nach der Rolle von Waren, Märkten und Akteuren der italienischen Halbinsel im globalen Fernhandel der Frühen Neuzeit fragt.

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