Lehrstuhl Prof. Dr. Roberto Zaugg

Rauchende Köpfe

Schwerpunkte in Forschung und Lehre des Teams von Prof. Dr. Roberto Zaugg

  • Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des 15. bis 19. Jahrhunderts
  • Italienisch-, deutsch- und französischsprachiges Europa
  • West- und Westzentral-Afrika
  • Koloniales Lateinamerika
  • Geschichte der atlantischen Welt und des Mittelmeerraums
  • Geschichte der Alpen und der Anden
  • Praktiken, Netzwerke und Institutionen des maritimen Fernhandels
  • Sklavenhandel und euro-afrikanische Verflechtungen
  • Konsum und materielle Kultur
  • Migration, Fremdheit, Bürgerrechte
  • Selbstzeugnisse und Reiseberichte
  • Katholische Missionen
  • Geschichte der Sexualität

 


NEWS


Os Tubarões

Neuerscheinung "Ausgewählte Aufsätze zur Kulturgeschichte" von Bernd Roeck

Jose Cáceres Mardones und Daniela Hacke haben einen Band mit Essays des langjährigen Lehrstuhlinhabers Bernd Roeck herausgegeben. Die Vernissage findet am 5. November 2019, um 18.15 Uhr, an der Uni Zürich statt (KOL-F-104).

Bernd Roeck, Ausgewählte Aufsätze zur Kulturgeschichte, herausgegeben von J. Cáceres Mardones und Daniela Hacke, mit einem Vorwort von Peter Burke, Affalterbach 2019. 

 


Os Tubarões

Eine Musikgeschichte der Kapverdischen Inseln

Die Geschichte der Kapverden lässt sich ohne die Musik des Inselstaates nicht denken. Die ehemalige portugiesische Kolonie war lange Zeit Umschlagplatz im transatlantischen Sklavenhandel, stand Hungersnöte aus, kämpfte für Unabhängigkeit und Demokratie. Die Musik verarbeitete und beeinflusste diese bewegte Geschichte.

SRF 2 - Passage: 25. Oktober 2019, 20.00 Uhr

PODCAST HÖREN

Redaktion: Igor Basic

Mit Beiträgen von Martin Ringsmut(Uni Köln) und Roberto Zaugg (UZH).

Bild: Die Mitglieder der Band "Os Tubarões" in den 1970ern


etü

"Herr Zaugg, wollen Sie Zürich zu einer Elite-Uni machen?"

Ein Gespräch über heisse Forschungsthemen, mangelnde Lehrkonzepte, moderne Betreuung von Doktorierenden. Und sein liebstes Meerestier: die rote Koralle.

Interview von Giorgio Scherrer und Nicolas Hermann in Elfenbeintürmer. HistorikerInnen-Zeitschrift, 2019, Nr. 2.


Aymeric

Jacques Aymeric verteidigt Dissertation zu afrikanischen Befestigungsanlagen im östlichen Senegal (17.-19. Jh.)

Der an der Universität Yaoundé (Kamerun) ausgebildete Archäologe Jacques Aymeric hat am 30. August 2019 an der Universität Genf seine Dissertation zu afrikanischen Befestigungsanlagen im Falémé-Tal im senegalesisch-malischen Grenzgebiet verteidigt. Kriege zwischen verschiedenen Herrschaftsverbänden, durch die Nachfrage nach Sklaven befeuerte Beutezüge sowie bewaffnete islamische Erneuerungsbewegungen trieben im 17.-19. Jahrhundert die Bewohner dieser ethnisch durchmischten Region an, ihre Siedlungen zu befestigen. 15 davon hat Jacques Aymeric durch Prospektionen und Grabungen sowie durch ethnographische und historische Studien nun erstmals untersucht. Seine Arbeit wurde mit dem höchsten Prädikat (Très bien) ausgezeichnet. Wir gratulieren Dr. Jacques Aymeric zu dieser beachtenswerten Leistung.

Jury de thèse: Eric Huysecom (Université de Genève, Betreuer), Anne Mayor (Université de Genève, Ko-Betreuerin), Ibrahima Thioub (Université Cheikh Anta Diop, Dakar), Gérard Chouin (William & Mary, USA), Roberto Zaugg (Universität Zürich).


Geschltergerechtigkeit

Geschichtswissenschaften und Geschlechtergerechtigkeit

Die Abteilung Wissenschaftspolitik der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte SGG lädt ein zu einer Veranstaltung zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in den Geschichtswissenschaften (PDF, 74 KB). Ausgehend von Erhebungen zum Geschlechterverhältnis an den Schweizerischen Geschichtstagen, an historischen Instituten der Schweiz und bei der Eingabe und Bewilligung von SNF-Anträgen (Karriereinstrumente und Projekte) soll die gegenwärtige Situation umrissen und die Diskussion über Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven angestossen werden.

Wo: Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern - Raum "Dürrenmatt"

Wann: Freitag, 27. September 2019, 14.15-15.15 Uhr

 


Annales Themenheft

Annales. H.S.S. – «Micro-analyse et histoire globale» (2018)

Seit einem Jahrzehnt kursiert unter Historikerinnen und Historikern der verheissungsvolle Begriff der «globalen Mikrogeschichte», unter deren Banner die in den 1970er Jahren aufgekommene microstoria mit dem jüngeren Trend der Globalgeschichte verknüpft werden soll. Geht es bei dieser geschichtswissenschaftlichen «Heirat» darum, der Mikrogeschichte zu einer zweiten, globalgeschichtlich erweiterten Blüte zu verhelfen? Oder ist das Ziel, der oft nur vage umrissenen und methodologisch sehr heterogenen Globalgeschichte eine robustere Epistemologie zu geben? Diesen und anderen Fragen widmet sich das von Romain Bertrand und Guillaume Calafat herausgegebene Themenheft der französischen Zeitschrift «Annales. Histoire, Sciences Sociales».

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Unser Projekt zieht nach Zürich – «Atlantic Italies. Economic and Cultural Entanglements (15th-19th Centuries)»

Das SNF-Projekt «Atlantic Italies. Economic and Cultural Entanglements (15th-19th Centuries)» ist von der Universität Bern, wo es im November 2018 gestartet ist, am 1. August 2019 an die UZH gezogen. Wir untersuchen wirtschaftliche Verflechtungen zwischen dem italienischsprachigen Europa, dem sub-saharischen Afrika und den Amerikas sowie damit verbundene kulturelle Phänomene (Konsum, materielle Kultur, Wissenszirkulation). Güter aus Übersee in den Südalpen, italienische Luxusprodukte an westafrikanischen Höfen und katholische Missionsnetzwerke im portugiesisch dominierten Südatlantik sind im Zentrum dieses Unterfangens, das nach der Rolle von Waren, Märkten und Akteuren der italienischen Halbinsel im globalen Fernhandel der Frühen Neuzeit fragt. und katholische Missionsnetzwerke im portugiesisch dominierten Südatlantik sind im Zentrum dieses Unterfangens, das nach der Rolle von Waren, Märkten und Akteuren der italienischen Halbinsel im globalen Fernhandel der Frühen Neuzeit fragt.

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