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Historica

Wie hätte die NZZ über Cäsars Tod berichtet? Was wäre geschehen, wenn Napoleon Waterloo gewonnen hätte? Und was verbindet den Untergang Athens mit dem Brexit? Historica ist eine Suite aus 17 KI-Modulen für das Geschichtsstudium. Die Werkzeuge ersetzen keine historische Arbeit, sondern erweitern sie: Zeitleisten generieren, Personennetzwerke visualisieren, strukturelle Analogien zwischen Epochen aufdecken, historische Ereignisse im Stil heutiger Medien simulieren. Studierende arbeiten mit Primärquellen, erhalten KI-gestützte Impulse und schärfen dabei ihr eigenes Urteil. Historica entsteht am Historischen Seminar der Universität Zürich und wird laufend weiterentwickelt. Vier Module – Timeliner, Nexus, Analogon und Zeitungsmaschine – sind bereits zugänglich, die weiteren folgen schrittweise.

Module

  • Analogon

    Untersucht Analogien und Kausalitäten zwischen historischen Ereignissen. Stellt interaktive Netzwerke her, die strukturelle Ähnlichkeiten über Epochen hinweg sichtbar machen.
  • Nexus

    Nexus erstellt aus einem Freitext-Input, Dokumenten-Upload oder einem Webcrawl biographische Netzwerke historischer Persönlichkeiten. Das Tool visualisiert Personen, Beziehungen und Gruppen, erlaubt Erweiterungen per Pivot oder Expand und ergänzt das Ergebnis durch eine integrierte Qualitätskritik zu Mustern, Bias und blinden Flecken.
  • Timeliner

    Timeliner generiert automatisch chronologische Zeitleisten zu frei definierbaren Zeiträumen, Epochen, Themen oder Personen. Freitext-Eingabe, Smart Parsing, parallele Kontextspuren und quellenkritische Evaluation.