NF-Projekt: Schriftlichkeit, Kommunikationskultur und Herrschaftspraktiken im Spätmittelalter

1997-2001

Leitung: Prof. Dr. Roger Sablonier
Adresse: Historisches Seminar der Universität Zürich, Karl Schmid-Str. 4, CH-8006 Zürich
Telefon: +41-(0)1-634 3852 oder 56 oder 634 2848
Fax: +41-(0)1-634 4913
Schlussbericht

Anschriften der Projekt-MitarbeiterInnen

Teuscher, Simon Dr. University of California, Los Angeles Department of History Box 951473 Los Angeles, CA 90095-1473 / USA Assistenzprofessur Tel. +1/310 825 43 88, e-mail: teuscher@history.ucla.edu Kontaktadresse in der Schweiz: Gurtenweg 33 3074 Muri

Brun, Peter Dr. des. Gladbachstr. 90, 8044 Zürich Information Specialist, Research and Analysis im BTO (Business Technology Office/IT-Beratung) bei McKinsey & Company, Inc (CH) Tel. +41 1 262 61 39 / +41 79 609 00 19, e-mail peter.brun@bluewin.ch

Fröhlich, Judith lic. phil. Neuhausstrasse 10, 8044 Zürich Doktorandin, unterstützt vom FAN des Zürcher Hochschulvereins Tel. +41 262 12 05, e-mail judithf@swissonline.ch

Kränzle, Andreas MA Universität Zürich, Projektstelle Mittelalter, Culmannstr. 1, 8006 Zürich Wissenschaftlicher Mitarbeiter im ICT-Projekt «Ad-fontes», Tel. +41 634 28 54, e-mail apkranz@hist.unizh.ch

Rauschert, Jeannette lic. phil. Université de Fribourg, Miséricorde, 1700 Fribourg Wissenschaftliche Assistentin Tel. +41 26 300 97 00, e-mail Jeannette.Rauschert@unifr.ch

Das Projekt verstand sich als Beitrag zu grundlegenden Fragen der Kommunikationskultur im Mittelalter. Es thematisiert den Verschriftlichungs-Prozesses zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert im Gebiet der heutigen östlichen Schweiz. Im Mittelpunkt des Interesses standen Zusammenhänge zwischen sich wandelnden Formen des kommunikativen Umgangs mit Schriftstücken und Veränderungen in der Herrschaftspraxis. Die Untersuchung der Handlungsweisen, aus denen überliefertes Schriftgut hervorgegangen ist und in denen es verwendet wurde, vermittelte zugleich auch der Methodik der Quelleninterpretation neue Impulse.

Das Projekt lief vom 1. Januar 1997 bis 31. März 2001 und wurde vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert. Es beschäftigte vier TeilzeitmitarbeiterInnen. Das Projekt baute stark auf dem Schriftgut auf, das im Rahmen des langjährigen Forschungsprojektes «Erfassung und Auswertung spätmittelalterlicher Wirtschafts- und Verwaltungsquellen in der Ostschweiz» inventarisiert und unter anderen Fragestellungen untersucht wurde. Für weitere Informationen vergleiche Schlussbericht.