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Reinhold Kaiser

Reinhold Kaiser, Prof. Dr. Dr. h. c.

  • Emeritierter Ordinarius für Geschichte des frühen Mittelalters
Tel.
+49 7771 37 40

Curriculum vitae

Geboren am 05.01.1943 in Wuppertal (D)

2011 Dr. honoris causa an der Universität Nancy 2
1997-2006 Ordinariat für frühmittelalterliche Geschichte an der Universität Zürich
1990 Extraordinariat für frühmittelalterliche Geschichte an der Universität Zürich
1981-1990 Professur an der Universität Gesamthochschule Essen
1978 Habilitation mit Arbeit über «Bischofsherrschaft zwischen Königtum und Fürstenmacht» (erschienen 1981)
1968-1974 Lektorat an der Universität Paris X und Assistenz für mittelalterliche Geschichte an der Universität Lille III
1971 Promotion mit Dissertation über «Civitas und Diözese Soissons in römischer und merowingischer Zeit» bei Eugen Ewig in Bonn (erschienen 1973)
1962-1968 Studium der Romanistik und Geschichte an den Universitäten Köln, Dijon, Poitiers und Bonn

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte des frühen Mittelalters
  • Das Frankenreich (Lehrveranstaltungen, Lizentiatsarbeiten, Publikationen)
  • Mittelalterliche Warenzeichen/Tuchplomben (Publikation, Vorträge)
  • Geschichte der Alemannen (Lehrveranstaltungen, Publikation)
  • Frühmittelalterliche Stadtgeschichte (Lehrveranstaltungen, Lizentiatsarbeiten, Publikationen)
  • Geschichte von Stadt und Kanton Zürich (Lehrveranstaltungen, Lizentiatsarbeiten, Dissertationen, Publikationen)
  • Geschichte Churrätiens im frühen Mittelalter (Lehrveranstaltungen, Lizentiatsarbeiten, Dissertationen, Publikationen, Internationales Kolloquium in Chur, 18.-20. Mai 2006)
  • Weinkultur, Trunkenheit und Gewalt im Mittelalter (Lehrveranstaltungen, Lizentiatsarbeiten, Publikation gemeinsam mit Dr. Marie-Thérèse Kaiser-Guyot)
  • Geschichte der Burgunder. Herkunft der Burgunder, das burgundische Reich am Rhein, das burgundische Reich an der Rhône und das regnum Burgundiae in merowingischer Zeit (Publikation unter Mitarbeit von Dr. Hannes Steiner) Erweiterung: Sammlung und Übersetzung der Quellen zum regnum Burgundiae unter Mitarbeit von Dr. Martin H. Graf, Raphael Schwitter und Daniela Beilstein. Geplante Publikation als Quellenband zu Studienzwecken nach dem Muster der Quellensammlung zur Geschichte der Alemannen
  • Die Autobiographie des Guibert de Nogent (Lehrveranstaltungen, Dissertation, lat.-dt. Übersetzung des Werkes für eine zweisprachige Edition in den Fontes Christiani unter Mitarbeit von Dr. Karin Fuchs)
  • Das Chronicon Universale Anonymi Laudunensis (Lehrveranstaltungen, Lizentiatsarbeiten, Transkription unter Mitarbeit von Dr. Hannes Steiner und Dr. Heidi Eisenhut)

Einsitz in wissenschaftlichen Gremien und Kommissionen

  • Gutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Schwerpunktprogramm «Entstehung des öffentlichen Strafrechts»
  • Kommission der Zentralbibliothek Zürich

Aussenbeziehungen

  • Kontakte mit zahlreichen Institutionen in Graubünden, Kanton St. Gallen, Vorarlberg und Südtirol, u. a.: Kantonsarchäologie Graubünden; Südtiroler Kulturinstitut (Bozen); Verein für Bündner Kulturforschung
  • Kontakte zu verschiedenen Institutionen im Zusammenhang mit der Alemannenforschung: Alemannisches Institut (Freiburg); Institut für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande (Bonn); Georg-Mercator-Universität Duisburg
  • Kontakte zum Centre d'Etudes Supérieures de Civilisation Médiévale; dort Lehrveranstaltung an der semaine d'études médiévales 2001
  • Kontakte zum Deutschen Historischen Institut in Paris
  • Kontakte zu den Monumenta Germaniae Historica in München im Rahmen der Neuedition der Casus sancti Galli Ratperts durch Dr. Hannes Steiner

Tagungsband

18.-20. Mai 2006: «Schrift, Schriftgebrauch und Textsorten im frühmittelalterlichen Churrätien», Internationales Kolloquium des Lehrstuhls für Geschichte des frühen Mittelalters der Universität Zürich in Verbindung mit dem Institut für Kulturforschung Graubünden (ikg), Rätisches Museum, Hofstrasse 1, Chur. Tagungsbericht online

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