Lehrstuhl Prof. Dr. Nada Boškovska

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Aktuelles

Ältere Meldungen und vergangene Veranstaltungen siehe News-Archiv

Gastvortrag

Sowjetische Hippies und ihr Pazifismus – Überlegungen zu damals und heute im Zeichen des Krieges

Gastreferentin: Dr. Juliane Fürst, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam

13. Mai 2022, 16.15–17.30 Uhr
KOL-N-1, Kollegiengebäude Universität Zürich, Rämistrasse 76

Den Flyer zum Gastvortrag können Sie hier (PDF, 212 KB)herunterladen.

Eine Rezension zum aktuellen Buch von Juliane Fürst Flowers Through Concrete. Explorations in Soviet Hippieland finden Sie auf H-Soz-Kult.

Buchpräsentation und Podiumsgespräch

Ungarn 1944-1945

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch
das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945, Bd. 15


Buchpräsentation und Podiumsgespräch (PDF, 344 KB)
30. März 2022, 18.00–19.30 Uhr
Archiv für Zeitgeschichte, Hirschengraben 62, 8001 Zürich

Quellenreiche Dokumentation
In 315 Schriftzeugnissen, von denen viele erstmals in deutscher Übersetzung vorliegen, dokumentiert der von Regina Fritz herausgegebene Band zum einen das Schicksal der Juden nach der deutschen Besetzung im März 1944. Zum andern zeichnet er nach, wie die jüdische Bevölkerung seit 1938 schrittweise aus dem gesellschaftlichen Leben Ungarns ausgeschlossen wurde.

Podiumsgespräch
Was erfahren wir aus der Quellenedition über Opfer, Täter und Zuschauer? Welche Bedeutung hat die Publikation für die Forschung? Und was bedeutet sie für die ungarische und für die deutschsprachige Öffentlichkeit? Diese Fragen diskutiert
Gregor Spuhler mit der Bandbearbeiterin und mit Fachleuten aus Ungarn und der Schweiz.

Auf dem Podium:
Regina Fritz, Julia Richers, Krisztián Ungváry

Podiumsdiskussion

Zwischen Krieg, Frieden und Nation – der Einfluss der Kirchen in Russland
und der Ukraine

29. März 2022, 19 Uhr
Universität Zürich Zentrum, KOL-F-101

In Russland und in der Ukraine haben Kirchen und Religion (PDF, 154 KB) grossen politischen Einfluss und sind zentral für die kulturelle und nationale Identität weiter Bevölkerungskreise. Während wichtige Exponenten der russisch-orthodoxen Kirche Putin unterstützen, den Krieg euphemistisch als «kritische Situation» bezeichnen und als gerechtes Mittel zur Verteidigung des rechten Glaubens mittragen, verurteilen die Kirchen in der Ukraine die russische Invasion, fordern humanitäre Korridore und setzen sich für den Frieden ein. Auf dem Podium diskutieren ExpertInnen über die historischen, religiösen und politischen Konfliktlinien innerhalb und ausserhalb der Kirchen in der Ukraine und Russland – und über die Herausforderungen hier vor Ort in der Schweiz.

Auf dem Podium: Nada Boškovska Leimgruber, Jan-Andrea Bernhard, Ansgar Jödicke, Andriy Mykhaleyko, Bettina Lichtler

Moderation: Stefan Kube

Weitere Informationen unter: https://t.uzh.ch/1iM

Ungarn-Vorlesung im FS 2022

Ungarn im 20. Jahrhundert - Kontinuitäten, Zäsuren, Erinnerungen

Vorlesung, Frühjahrssemester 2022, Donnerstag, 18:15–19:45 Uhr
Universität Bern, Hauptgebäude, Auditorium Maximum 110, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern

Die Vorlesung (PDF, 3 MB) beleuchtet unter Mitwirkung internationaler Expertinnen und Experten die Geschichte Ungarns vom Zusammenbruch des Vielvölkerimperiums bis zur Wende von 1989. Die Vorlesung ist eine Kooperationsveranstaltung und wird für externe Interessierte via Livestream zugänglich gemacht.

Veranstalterin: Prof. Dr. Julia Richers, osteuropa-studien.hist@unibe.ch, www.osteuropa-studien.ch

Bibliothek der Abt. für Osteuropäische Geschichte


Nutzung der Bibliothek ab dem 4. Januar 2022:

Die Bibliothek für Osteuropäische Geschichte gehört ab 1. Januar 2022 zum Verantwortungsbereich der Universitätsbibliothek Zürich. Interimistisch übernimmt jedoch der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte die Ausleihe - und zwar wie folgt:

Die Ausleihe und Rückgabe von Büchern sowie der Besuch der Bibliothek sind während des Semesters zu den üblichen Bürozeiten möglich. Eine Voranmeldung über: oeg@hist.uzh.ch ist jedoch zu empfehlen.

Aufbaukurs Ukrainisch II - digital

31. Januar – 11. Februar 2022, jeweils 13.15 – 16.30 Uhr

Aubauend auf dem Einführungskurs werden im zweiwöchigen Fortsezungskurs (PDF, 320 KB) die aktiven und passiven Sprachkenntnisse weiter ausgebaut.

Der Kurs, der durch das Sprachenzentrum der Universität Basel organisiert und angeboten wird, legt den Schwerpunkt auf das Leseverständnis und das Übersetzen von Texten zu aktuellen Themen. Daneben werden die schriftliche
sowie mündliche Alltagskommunikation intensiv geübt und die Grammatikkenntnisse
vertieft.

Der Kurs findet digital (via ZOOM) statt..

Anmeldung bis zum 31. Januar 2022 direkt beim Sprachenzentrum der Universität Basel.

Tipp der Woche

  • Aspasia ist eine jährlich erscheinende Zeitschrift zur Frauen- und Gendergeschichte aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

    Gegründet wurde sie 2006 von der niederländischen Historikerin Francisca de Haan in Zusammenarbeit mit der CEU Central European University. Aspasia sieht ihre Aufgabe in der Ausdehnung vergleichender Forschungsansätze der Frauen- und Genderforschung auf die Länder des ehemaligen Ostblocks und Jugoslawiens sowie auf Albanien, Griechenland und die Türkei.

    Gleichzeitig hat sie zum Ziel, die betreffenden Regionen in diese Disziplin zu integrieren, da sich dieser Forschungsbereich gemäss den HerausgeberInnen dort bisher nur ungleichmässig entwickelt und diese Regionen im «internationalen Kanon» untervertreten waren.

    Neben Forschungsbeiträgen werden in Aspasia Buchbesprechungen und Rezensionen von Beiträgen veröffentlicht, die ursprünglich in den Sprachen der vertretenen Regionen herausgegeben wurden.  

    Aspasia ist ab der Ausgabe von 2019 frei zugänglich über folgenden Link:

    https://www.berghahnjournals.com/view/journals/aspasia/aspasia-overview.xml

    Physische Exemplare des Jahrbuchs können im Schweizerischen Sozialarchiv ausgeliehen werden.

     

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