Abteilung für Osteuropäische Geschichte

Aktuelles

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Sommerschule 2021 in Chișinău/Republik Moldau und Czernowitz/Ukraine vom 22.08-12.09.21 - Ausschreibung

01.03.2021

Die Sommerschule (PDF, 2 MB)verfolgt das Ziel, die Teilnehmenden mit den Identitätsdiskursen in der Republik Moldau und Bukowina (Ukraine) bekannt zu machen und ihnen Einblicke zu geben, wie die Identitätsbestimmung u.a. mittels Sprache in diesen Ländern funktioniert.

Nach einführenden Überblicken zur Geschichte der Republik Moldau und zur Relevanz der Sprache(n) für die Identitätsbildung, zu den politischen Rahmenbedingungen und den Identitätsdiskursen, zudem zur ethnischen Zusammensetzung der Bevölkerung, werden in Expertengesprächen, Arbeitsgruppensitzungen und bei Besuchen einschlägiger Institutionen vor allem die Herausforderungen bei der Konsolidierung der Gesellschaft erörtert, die sich aus den jüngsten politischen und sozialen Entwicklungen ergeben.

Die Sommerschule wird durch das Moldava-Institut der Uni Leipzig in Zu-sammenarbeit mit der Fakultät für Geschichte und Philosophie der Moldauischen Staatlichen Universität (USM) organisiert.

Öffnungszeiten der Bibliothek der Osteuropäischen Geschichte - Update

22.02.2021, Semesterbeginn

Die unten aufgeführten Regelungen für die Benutzung der Bibliothek sowie Ausleihe und Rückgabe von Büchern orientieren sich an den Weisungen der Universitätsleitung und bleiben bis auf Weiteres bestehen.

Bibliotheksbesuch, Ausleihe/Abholung und Rückgabe

Auch während des Semesters sind Bibliotheksbesuche sowie Buchausleihe, -abholung und -rückgabe vor Ort nur nach vorheriger Vereinbarung möglich (oeg-bibliothek@hist.uzh.ch).

Weiterhin ist die Bestellung per E-Mail (oeg-bibliothek@hist.uzh.ch) mit Abholung vor Ort oder Zustellung per Post möglich. Bitte teilen Sie uns bei der Bestellung Ihre Matrikel-Nr. und ggf. Postadresse mit.

NB: Aufgrund der Corona-Regelungen stehen in der Bibliothek keine Studierenden-Arbeitsplätze zur Verfügung.

Ausschreibung Assistenzstelle an der Uni Basel

Am Departement Geschichte der Universität Basel ist ab dem 1. August 2021 die Stelle eines/einer wissenschaftlichen Assistent*in (Post-Doc) 60% im Bereich der Geschichte Osteuropas / Neuere und Neueste Geschichte zu besetzen.

Details zu Aufgaben, Profil und Anstellung finden Sie in der Stellenausschreibung (PDF, 55 KB) oder auf der Website des Departements Geschichte der Uni Basel.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die in der Stellenausschreibung genannte Ansprechperson.

Bewerbungsfrist: 14. Februar 2021

Tipp der Woche

  • Die lesbische Katholikin und der erzkonservative Priester, der radikale Abtreibungsgegner und die Anti-Regierungs-Demonstrantin, der ehemalige Aussenminister und der konservative Soziologieprofessor – sie alle kommen im Podcast von Radio SRF «Polen – Ein Land driftet auseinander» zu Wort.

    Sie vertreten die beiden gesellschaftlichen Lager, die sich in Polen unversöhnlich gegenüber stehen: das konservative, regierungstreue und das liberale, weltoffene, EU-freundliche. Die Kontroverse entzündet sich an Themen wie der LGBT-Bewegung, der staatlichen Lenkung der Medien, der Einschränkung der Unabhängigkeit der Gerichte, darunter des Verfassungsgerichts, das Abtreibungen fast vollständig verboten hat.

    Eine wichtige Rolle in dieser gesellschaftspolitischen Debatte spielt die katholische Kirche Polens, der mehr als 85% der Bevölkerung angehören (offizielle Zahlen von 2017). Doch nicht alle polnischen Katholiken unterstützen den konservativen, regierungsfreundlichen Kurs ihrer Kirche; und im letzten Jahr hatten gemäss Umfragen zum ersten Mal mehr Polinnen und Polen ein negatives Bild von der Kirche.

    So homogen, wie es das konservative Regierungslager gerne hätte, ist die polnische Gesellschaft also nicht. Doch hören Sie die Hintergrundsendung von Radio SRF, die bereits am 26.02. ausgestrahlt wurde, im Podcast nach und machen Sie sich selbst ein Bild.

    (Auch als Video auf Twitter)

    Bildnachweis: Ula Grymula (Foto wurde von U.G. zur Verfügung gestellt.)

    Mehr …

Neuerscheinungen

Peter Collmer, Ekaterina Emeliantseva Koller, Jeronim Perović (Hg.): Zerfall und Neuordnung. Die "Wende" in Osteuropa von 1989/91. Festschrift zu Ehren von Nada Boškovska. Köln: Böhlau, 2019 (Osteuropa in Geschichte und Gegenwart, Band 6).

Nada Boškovska and Jeronim Perović (eds): Manifestations of Nationalism. The Caucasus from the Late Soviet Times to the Early 1990s, Europe-Asia Studies, Vol. 70, Issue 6 (2018), pp. 853-1017. Verlagsankündigung Taylor & Francis
Alle Neuerscheinungen am Lehrstuhl OEG