Activities

Virtueller Stammtisch des Historikerinnennetzwerks Schweiz

zum Thema Wie digitale Arbeitsweisen unseren Berufsalltag als Historikerinnen* verändern (oder auch nicht).

Es diskutieren: Christine Grundig und Mareike König

20. Juni 2022, 18:00-19:30 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung hier.

2nd DHL Workshop: "Digitale Langzeitarchivierung: Der Weg der Daten von der Quelle bis zur Forschung"

 

Zweiter Workshop in der Reihe "Quellenkritik im digitalen Zeitalter"

zusammen mit dem UZH Archiv

 

Quellenkritik spielt für die historische Forschung eine wichtige Rolle. Im Umgang mit digitalen Quellen stellen sich neue Fragen. Doch was passiert überhaupt bevor die Daten von Forschenden untersucht werden können?

In diesem Workshop erhalten Sie Einblick in die Welt der digitalen Langzeitarchivierung, die auch die Archivar:innen vor neue Herausforderungen stellt. Anhand von praktischen Beispielen aus dem UZH Archiv wird der ganze Prozess von der Entstehung bis zur Vermittlung der Daten im Archiv aufgezeigt. Bei den verschiedenen Prozessschritten sollen ausserdem Fragen behandelt werden, die über den blossen technischen Umgang mit Daten hinausgehen und auch eine Auswirkung auf die spätere Nutzung haben.

Das Ziel der Veranstaltung ist, eine Vorstellung des Prozesses der digitalen Langzeitarchivierung zu vermitteln, um abschätzen zu können, ob Elemente dieses Prozesses in die quellenkritische Analyse von elektronischen Unterlagen miteinbezogen werden müssen.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem DHL (Christine Grundig) von Martin Akeret und Inge Moser (beide UZH Archiv) durchgeführt.

Wann?

Dienstag, 01. März 2022 von 9:00 bis 13:00 Uhr

Wo?

online (Zoom); Link wird nach Anmeldung verschickt

Wie?

Bitte melden Sie sich bis 15.02.22 an: digitalhistorylab@hist.uzh.ch

 

1st Workshop: «Audiovisuelle Spuren, Quellen der Freude (und der historischen Forschung!)»

WS I AV Quellen
Archiv für Zeitgeschichte, Nachlass Werner Rings (AfZ: NL Werner Rings / 128)

 

Erster DHL Workshop in der Reihe «Quellenkritik im digitalen Zeitalter»

zusammen mit dem Archiv für Zeitgeschichte (ETH) und dem Schweizerischen Sozialarchiv


«Audiovisuelle Spuren, Quellen der Freude (und der historischen Forschung!)»

Audiovisuelle Quellen wecken Emotionen und wurden seit ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert – wie gerade die Propagandageschichte zeigt – immer wieder auch zur Überlagerung nüchtern-textlicher Information eingesetzt. Gerade in Zeiten von Fake News und «alternativer Fakten» lohnt es sich zu lernen, wie (historische) audiovisuelle Quellen sachlich, kritisch und systematisch analysiert werden können, unter Einbezug von Entstehungs- und Überlieferungszusammenhängen (z.B. von der Aufzeichnung auf dem Originalträger zum Digitalisat) und mit Methoden von der Visual History bis zur digitalen Bildforensik.
Von der Geschichtsschreibung werden audiovisuelle Quellen leider immer noch viel zu wenig als historische Quellen sui generis ausgewertet. Entsprechend befinden sich die Methoden der Quellenkritik nicht-textlicher Quellen noch in ihren Anfängen.
Der Workshop «Audiovisuelle Spuren, Quellen der Freude (und der historischen Forschung!)» möchte das ändern. Wir werden exemplarisch Fotos, Ton- und Filmdokumente einer quellenkritischen Analyse unterwerfen.
Der Erkenntnisgewinn soll zunächst darin liegen, ihre Wirkmacht auszuloten: Fotos, Plakate oder graphische Werke sind weit mehr als ästhetisches Zierwerk. Bilder können Geschichte machen, Bildpolitiken sind fähig, die Grenzen des Zeigbaren zu verändern. Tonaufnahmen transportieren mehr als die akustische Information, die in Text übersetzt werden kann. Und bewegte Bilder sind fähig, Aspekte von Realitäten zu zeigen, die über den Informationswert anderer Quellengattungen hinausgehen.


Die Organisierenden dieses Workshops Christine Grundig (DHL), Stefan Länzlinger (SSA) und Jonas Arnold (AfZ) haben dazu eingeladen, mit einem mutigen Köpfler in die Welt audiovisueller Quellen einzutauchen und heil wieder zur Atemluft zurückzukommen.

Tagungsbericht (auf infoclio.ch)
 

 

DHL Lecture 7 November 2019

Wasiak_flyer

The presentation outlines the processes of shaping and negotiating sociotechnical imaginaries  related to designing, manufacturing, and retailing home technologies in late socialist Poland. It argues that design, manufacturing and retail of home technologies were  key spaces for negotiations of interconnections between technology and imaginary modernity in late state socialist  Poland in the 1970s and 1980s.

Three terms: “modernity,” “quality” and “aesthetics” were key spaces subjected to negotiations of cultural meanings related to manufacturing, distribution and use of home appliances. The main theme which dominated the normalized discourse reproduced by actors from the state apparatus was the ideology of social progress and modernization embedded in the communist political rhetoric. At the same time a range of intermediary actors, particularly expert groups, attempted to inscribe their own ideologies in such terms. Actors which took part in the politics of consumption used aforementioned key terms to inscribe their own scripts related to the use of appliances in everyday life as well as more broader sociotechnical imaginaries about the future of the socialist society based upon social and technical progress in the postindustrial age.

 

DHL Lecture 29 November 2018

William Thomas Lecture

The act of doing history requires imagination but historians have rested our case on the virtue of critical thinking. The digital medium and the tools we now have give historians the opportunity to imagine what new forms history might take, what new ways students might experience a world other than their own. To seize these opportunities we need different methodological approaches and more cross-disciplinary collaboration to create digital media objects as works of historical imagination grounded in original sources.

 

Professor William Thomas is one of the earliest pioneers of digital history. A co-editor of the award-winning "Valley of the Shadow" project and director of several other major digital history projects, as well as author of multiple essays and monographs, Professor Thomas is also an award- winning teacher.

Brown Bag Lunches

Themenwoche Reflecting Privacy