Überführung

Seit dem 20. August 2012 ist eine neue Rahmenverordnung in Kraft, welche für die Bachelor- und Master-Studiengänge an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich gilt. Per Herbstsemester 2013 werden alle Studienleistungen nun der neuen Ordnung unterstellt, was gleichzeitig auch die Unterstellung unter die neue Studienordnung für das gewählte Studienprogramm bedeutet.

Auf dieser Seite finden sich alle relevanten Informationen zur Überführung in die neue Studienordnung, die ab HS 2013 in Kraft tritt. Es werden hier auch Erläuterungen zu den individuellen Studienverträgen publiziert, welche am 22. April 2013 an die UZH- E-Mailadressen aller Bachelor- und Masterstudierenden versandt wurden.

Grundsätzliches zum Übertritt

Für den Übertritt gilt prinzipiell,

  • dass erworbene Kreditpunkte nicht „aberkannt“ werden dürfen – sie müssen zwingend an das Studienziel im Programm angerechnet werden;
  • dass Studierende auch übertrittsbedingt nicht dazu gezwungen werden dürfen, mehr als die minimal erforderlichen ECTS-Punkte pro Studienprogramm zu erbringen.

Korrespondenztabellen

Die Korrespondenztabellen bieten den Studierenden eine detaillierte Orientierung zu den Übertrittsmodalitäten in die neue Studienordnung des Historischen Seminars, die im HS 2013 in Kraft tritt.

Die Korrespondenztabellen bilden die Grundlage für die neuen individuellen Studienverträge, die für den Sommer 2013 erarbeitet werden und die Bedingungen für den Abschluss im betreffenden Studienprogramm festhalten. Der Studienvertrag gilt dann unter dem Vorbehalt, dass im Frühjahrssemester 2013 gebuchte, zur Anerkennung vorgemerkte Leistungen bestanden werden. Werden zur Anerkennung vorgemerkte Leistungen storniert oder nicht bestanden, ist die Vereinbarung mit der Studienberatung des betreffenden Studienprogramms zu überarbeiten.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Korrespondenztabellen keine rechtsverbindlichen Dokumente sind.

Erläuterungen zum Studienvertrag

Rückmeldungen von Studierenden zeigen weiteren Erklärungsbedarf zum Vertrag und dem Anhang/den Anhängen.

  • Allen Studierenden, die in diesem Semester am Historischen Seminar eingeschrieben sind, wurde ein Vertrag zugestellt. Dieser ist aber erst ab dem HS 13 gültig, wird also ungültig, wenn das Studium Ende FS 2013 abgeschlossen wird.
  • Durch die Überführung der alten in die neuen Module können sich bei der Punktezahl Differenzen ergeben. Am Ende von Anhang 1 werden einerseits die nach alter Studienordnung erbrachten ETCS aufgeführt. Andererseits wird aufgezeigt, welche Punktezahl die Module nach neuer Studienordnung erfordern. Daraus ergibt sich eine positive oder negative Differenz im Hinblick auf das Studienziel. Sollten aufgrund der Differenz 1 oder 2 ECTS fehlen, können diese mit anderen nicht bereits überführten Leistungen kompensiert werden, welche am Historischen Seminar erbracht werden bzw. worden sind. Ausserdem besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Überführung einmalig ein Kompensationsmodul zu buchen, um fehlende 1 oder 2 ECTS zu kompensieren.
  • Falls eine der im Studienvertrag aufgeführten Leistungen im FS 2013 storniert oder nicht bestanden wurde, ist die Vereinbarung mit der Studienberatung zu überarbeiten.
  • Wenn im Anhang nicht eindeutig zuweisbare Leistungen aufgeführt sind, kann das verschiedene Ursachen haben. Falls Klärungsbedarf besteht, kann ein Beratungsgespräch vereinbart werden.

Bei Bedarf erfolgen weitere Erläuterungen.

Kompensationsmodule

Im Rahmen der Überführung können ab dem Herbstsemester 2013 oder später fehlende 1 oder 2 ECTS im Bachelor ab dem Aufbaustudium und im Master zu einem beliebigen Zeitpunkt wie folgt kompensiert werden:

  1. Veranstaltung aus dem Lehrangebot am Historischen Seminar
    Eine stufenkonform absolvierte Veranstaltung aus dem Lehrangebot am Historischen Seminar kann zur Kompensation fehlender 1 oder 2 ECTS angerechnet werden.
    Hinweis: Dadurch werden über das Studienziel hinaus Kreditpunkte erbracht, die absolvierte Veranstaltung wird gesamt im Leistungsnachweis aufgeführt.

  2. Kompensationsmodul Schriftliche Übung
    Im Kompensationsmodul Schriftliche Übung wird für fehlende 1 ECTS eine schriftliche Leistung von 3 bis 5 Seiten (7‘500–12‘500 Zeichen) verlangt, für 2 ECTS eine schriftliche Leistung von 6 bis 10 Seiten (15‘000–25‘000 Zeichen). Die Schriftliche Übung ist bei einem promovierten Dozierenden abzulegen und vorab mit diesem abzusprechen. Das Modul ist regulär während der Modulbuchungsfristen zu buchen und ist unbenotet.

  3. Kompensationsmodul Mündliche Prüfung im Master
    Im Kompensationsmodul Mündliche Prüfung im Master wird anschliessend an die reguläre mündliche Prüfung ein weiteres Thema behandelt. 1 ECTS wird durch eine Verlängerung der Prüfung um 10 Minuten erlangt, 2 ECTS bei 15 Minuten. Das weitere Thema ist vorab mit dem prüfenden Dozierenden abzusprechen. Das Modul ist regulär während der Modulbuchungsfristen zu buchen und ist benotet.

Hinweis: Die Kompensationsmodule sind ausschliesslich dann zu buchen, wenn im Rahmen der Überführung 1 oder 2 ECTS für den Studienabschluss fehlen. Andere Buchungen sind ungültig.

Beratungsgespräche

Die Beratungsgespräche zur Überführung sind abgeschlossen.

Bachelorarbeit

Die neue Rahmenverordnung setzt für den Abschluss grundsätzlich eine Bachelorarbeit voraus. Beim Übertritt können bereits erbrachte Leistungen als äquivalent zu einer Bachelorarbeit anerkannt werden, sofern der Student /die Studentin mit absolviertem FS 2013 mehr als 2/3 der für den Fachabschluss im Hauptfachprogramm oder in den Hauptfachprogrammen erforderlichen Kreditpunkte erworben hat. Diese Regelung gilt ohne die Punkte des Studium generale.

Zweisemestrige Module

Bei zweisemestrigen Modulen, die sich vom FS 2013 ins HS 2013 erstrecken, wird die Buchung für das HS 2013 respektiert.

Interview mit dem Seminarvorstand im etü

Im Interview finden Sie die Erklärungen über die wichtigsten Neuerungen in den Studienprogammen des Historischen Seminars ab Herbstsemester 2013:

  • Die Änderung des Fachnamens «Allgemeine Geschichte» zu «Geschichte»
  • Ein neues Hauptfach 120 Geschichte im Bachelor
  • Neue Basismodule
  • Prüfungen in den Vorlesungen
  • Einführung der Bachelorarbeit am Schluss des Bachelorstudiums
  • Mündliche Prüfung statt modulübergreifende Prüfung am Schluss des Masterstudiums

Interview (PDF, 25 KB)