Links

Bibliographische Recherche

International Medieval Bibliography (IMB)

In der IMB werden die bibliographischen Angaben von Studien zur Geschichte zwischen 300 und 1500 n. Chr. erfasst und, wo möglich, auf den Volltext verweisen. Ein grosses Herausgebergremium sorgt dafür, dass die Datenbank auf dem neusten Stand gehalten wird. Auch wenn auch auf deutsch- oder französischsprachige Titel verwiesen wird, dominieren zur Zeit englische Titel den Bestand von fast 500'000 Einträgen. Dank einer übersichtlichen Suchmaske kann der Bestand komfortabel durchsucht werden. Die Integration in die Online-Ausgabe des Lexikons des Mittelalters rundet diese sehr hilfreiche Plattform ab.
Achtung, der Zugriff ist eingeschränkt! (Download VPN-Client bei den Informatikdiensten der UZH)

Karlsruher Virtueller Katalog

Der KVK der Universität Karlsruhe ermöglicht die gleichzeitige Online-Suche in deutschen, österreichischen schweizerischen und anderen internationalen Online-Bibliothekskatalogen und Verbundskatalogen.

Mirabile

Mirabile umfasst die Datenbanken von Medioevo Latino, CALMA und Bislam und wird ständig ausgebaut. Weitere Informationen finden Sie hier.

OPAC der Monumenta Germaniae Historica

Offizielle Web-Seiten der Monumenta Germaniae Historica mit Opac-Suchmaschine des Bibliothekskatalogs (weltweit grösste Spezialbibliothek zur Geschichte des europäischen Mittelalters), der direkt verlinkt ist mit dem Rezensionsteil des Deutschen Archivs für Erforschung des Mittelalters (DA).

OPAC Regesta Imperii

Urkundliche und historiographische Quellen der römisch-deutschen Könige von den Karolingern bis zu Maximilian I. sowie der Päpste des frühen und hohen Mittelalters. Die Regesten sind online durchsuchbar. Ausserdem OPAC-Suchmaschine mit mittlerweile 1,2 Millionen Titeln aus der Geschichts-wissenschaft sowie ihren Nachbardisziplinen.

Repertorium Fontium Historiae Medii Aevi

Grossprojekt des Istituto storico italiano per il Medio Evo (ISIME), das die wichtigsten Quellen des Mittelalters quellenkundlich erfasst. Die Druckversion wurde 2007 in 11 Bänden abgeschlossen und kann über den genannten Link bezogen werden. Die Quellenbestände, die den deutschen Bereich betreffen, wurden im Jahr 2012 in einer Datenbank erfasst und im Projekt Repertorium "Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters" öffentlich zugänglich gemacht. Diese Datenbank wird laufend erweitert. Neben einer komfortablen Suchfunktion wird eine Listensuche angeboten ("Thesauri"). Die Suchresultate liefern kurze Regesten, biografische Informationen, Verweise auf Editionen, Übersetzungen und relevante Forschungsliteratur. Wo möglich, werden diese Angaben mit Volltextsammlungen verlinkt.

Swissbib Zentralbibliothek Zürich mit Opac-Suchmaschine und Datenbank-Recherche.

Bequeme Online-Recherche der lizenzierten Datenbanken (Geschichte) der ZB von zu Hause aus für Studierende und Angestellte der Universität Zürich mittels 'virtual private network' (Download VPN-Client bei den Informatikdiensten der UZH).

Nachschlagewerke

Biographie-Portal

International ausgerichtetes biographisches Informationssystem, das die biographischen Beiträge der Allgemeinen Deutschen Biographie (ADB), der Neuen Deutschen Biographie (NDB), des Österreichischen Biographischen Lexikons (ÖBL) und des Historischen Lexikons der Schweiz (HLS) – insgesamt rund 120'000 Namen – erschliesst.

Du Cange, Glossarium mediæ et infimæ latinitatis (1883-1887)

Mitellateinisches Glossar in 10 Bänden, bequem online durchsuch- und konsultierbar.

Encyclopedia of the Medieval Chronicle

Die Encyclopedia of the Medieval Chronicle beschäftigt sich mit narrativen Quellen der Spätantike und des Mittelalters. In ihrem Fokus stehen nicht nur historiografische und annalistische, sondern auch literarische Werke bzw. deren Autoren. Das Nachschlagewerk beinhaltet über 2500 Artikel mit Verweisen auf Forschungsliteratur und kritische Editionen und Übersetzungen (zumeist auf englische), die über eine Volltextsuche abgefragt werden können. Anders als die Druckausgabe wird die elektronische Version laufend erweitert.
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Historisches Lexikon der Schweiz

Das Historische Lexikon der Schweiz (HLS) ist ein wissenschaftliches Nachschlagewerk, das die Geschichte auf dem Gebiet der heutigen Schweiz von der Urgeschichte bis zur Gegenwart in allgemein verständlicher Form darlegt. Der erste Band erschien im Oktober 2002. Jedes Jahr erscheint ein weiterer Band auf Deutsch, Französisch und Italienisch, so dass der Druck des gesamten Lexikons um 2014 abgeschlossen sein dürfte. Die elektronische Version des HLS kann mittels einer Volltextsuche abgefragt werden.

Lexion des Mittelalters online (LexMA)

Das Lexikon des Mittelalters ist das wichtigste mediävistische Nachschlagewerk. Auf Deutsch erschienen zwischen 1977 und 1999, deckt es in 36'700 Artikeln die meisten Aspekte mediävistischer Forschungsdisziplinen ab. Inzwischen wird das LexMA mit der "International Encyclopaedia for the Middle Ages-Online (IEMA)", die nur online zugänglich ist, ergänzt und aktualisiert. Die Online-Version dieses Nachschlagewerks bietet neben einer Listensuche auch eine umfassendere Suchfunktion. Die Literaturverweise in den einzelnen Artikeln werden durch die nahtlose Einbindung der International Medieval Bibliography (IMB) auf dem neusten Stand gehalten.
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Theologische Realenzyklopädie (TRE)

Die Theologische Realenzyklopädie ist die grösste deutschsprachige Fachenzyklopädie im Bereich Theologie und Religionswissenschaft. Das Werk umfasst 2'500 Artikel in 36 Bänden, erschienen zwischen 1976 und 2004, die den Bogen vom frühen Christentum bis ins beginnende 21. Jh. spannen. Die Onlinefassung bietet neben der exakten Wiedergabe des Volltextes auch alle Abbildungen, Karten, Grafiken und Tabellen, die in den Printbänden enthalten sind. Eine umfangreiche Suchmaske sowie die Einbindung externer Fachinformationsquellen erleichtern den Zugriff auf die religionsgeschichtlichen Inhalte zusätzlich.
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Zedler

Das von Johann Heinrich Zedler verlegte Universal-Lexicon ist mit Abstand das umfangreichste enzyklopädische Werk, das im Europa des 18. Jahrhunderts hervorgebracht wurde. In 64 Bänden finden sich rund 284.000 Artikel und 276.000 Verweisungen. Damit stellt das Lexikon nicht nur eine bedeutende Quelle für das Wissen seiner Zeit dar, sondern kann auch den heutzutage Forschenden noch von Nutzen sein. Die elektronische Form des Universal-Lexicon ist ein Digitalisat der Druckversion, deren Einträge nun einzeln auffinbar sind. Das Digitalisat kann nicht nur als PDF heruntergeladen, sondern auch nach Stichworten, Kategorien und Verweisen durchsucht werden.

Apps

Navigium Grosswörterbuch Latein-Deutsch, Deutsch-Latein

Kostenpflichtiges Wörterbuch Latein-Deutsch, Deutsch-Latein für das iPhone mit rund 35'000 Vokabeln und 900'000 flektierten Formen, die durchsuchbar sind. In seinem Umfang entspricht die App dem frei zugänglichen Online-Wörterbuch Navigium.
Daneben existiert noch das günstigere Schulwörterbuch, das mit 8'200 Vokabeln und 250'000 flektierten Formen den Aufbauwortschatz abdeckt.

Treasures of the Bavarian State Library

Die Bayerische Staatsbibliothek, eine der bedeutendsten europäischen Universalbibliotheken, stellt ihre umfangreichen Angebote zunehmend auch in Form von Apps für Smartphones und Tablets zur Verfügung. Zur Zeit sind es insbesondere Prachthandschriften, die sich mit verschiedenen Apps erkunden und erforschen lassen.

Digitalisierte Editionen

Acta Sanctorum (AS)

Die Datenbank umfasst alle 86 Bände der Druckversion der Acta Sanctorum, deren erste Bände 1648 publiziert worden sind. Die AS beinhalten Dokumente zu den Leben von Heiligen, die in der elektronischen Version dank einer komfortablen Suchfunktion von verschiedenen Seiten erschlossen werden können. In die Suche integriert ist zudem die Datenbank der Patrologia Latina, die diesen Quellenkorpus ergänzt.
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Archivio della Latinità Italiana del Medioevo (ALIM)

Das Projekt ALIM versucht, alle im Laufe des 11. bis 15. Jahrhunderts in Italien verfassten lateinischen Quellen zur kostenlosen Verwendung im Internet zugänglich zu machen. Die Seite befindet sich noch im Aufbau, wird in der Endfassung aber über umfangreiche Suchfunktionen sowie über ein mittellateinisches Wörterbuch verfügen.

Capitularia. Edition der fränkischen Herrschererlasse

Das Projekt „Edition der fränkischen Herrschererlasse“ erarbeitet eine kritische Edition der Kapitularien im Rahmen der MGH. Es verfolgt dabei einen neuartigen Ansatz, indem die Kapitulariensammlungen als Quellen mit eigenem Wert in einer digitalen Edition erschlossen werden. Als Basis für die Printedition werden daher in einem ersten Schritt Transkriptionen aller Texte, die in fast 300 Handschriften in unterschiedlichen Sammlungskontexten überliefert sind, online auf der Projekthomepage veröffentlicht. Die Webseite gewährt damit einen ständig aktualisierten Einblick in den laufenden Editionsprozess und dient zugleich als Plattform für einen wachsenden Informationspool zur Erforschung der Kapitularien und der sie tradierenden Handschriften. Für die universitäre Lehre kann die Seite ebenso von Nutzen sein, da sie eine umfassende und ständig aktualisierte Bibliographie enthält und auch alle deutschen und englischen Übersetzungen von Kapitularien zusammenstellt. Weitere Seiten mit Auswertungen sind in Arbeit.

Cartulaire général de l'ordre du Temple 1119?—1150. Recueil des chartes et des bulles relatives à l'ordre du Temple, formé par le Marquis d'Albon, Paris 1913. [PDF 59,61 MB!]

Die Edition der noch erhaltenen Templerurkunden des Marquis d'Albon als PDF-Datei. Achtung: Es handelt sich um eine grosse Datei!

Decretum

Das "Decretum Gratiani" bildet den ersten Teil des später im Corpus Iuris Canonici zusammengefassten römisch-katholischen Kirchenrechtes. Es ist nach seinem Verfasser, dem Mönch und Rechtsgelehrten Gratian benannt, der in der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts in Bologna lebte. Gratian sammelte fast 4000 Texte kirchenrechtlichen Inhalts, unter anderem Konzilsbeschlüsse (canones) und päpstliche Entscheidungen (decretales), die er mit eigenen Kommentaren (dicta) versah. Eine der gebräuchlichsten Editionen des Decretum Gratiani ist die Edition von Emil Friedberg von 1879, die im Rahmen dieses Projektes erschlossen wurde.

DMGH Monumenta Germaniae Historica

Offizielle Web-Seiten der Monumenta Germaniae Historica mit Opac-Suchmaschine des Bibliothekskatalogs (weltweit grösste Spezialbibliothek zur Geschichte des europäischen Mittelalters), der direkt verlinkt ist mit dem Rezensionsteil des Deutschen Archivs für Erforschung des Mittelalters (DA).

Epistolae: Medieval Women's Letters

Epistolæ ist eine Sammlung von Briefen an und von Frauen und deckt den Zeitraum des 4. bis 13. Jahrhunderts n. Chr. ab. Die lateinischen Briefe sind verlinkt mit einer englischen Übersetzung sowie den Namen der involvierten Frauen und, wo möglich, mit biographischen und historischen Zusatzinformationen versehen.

Patrologia Latina (PL)

Bei der Patrologia Latina-Datenbank handelt es sich um die elektronische Version der zwischen 1844 und 1855 von Jacques-Paul Migne herausgegebenen 217-bändigen Patrologia Latina, die die Werke kirchlicher Autoren von Tertullian (200 n. Chr.) bis zum Tode Papst Innozenz' III. (1216) umfasst. Die Datenbank bietet nicht nur Zugang zu den einzelnen Bänden, sondern erlaubt dank ihrer Suchfunktion einen komfortablen Zugriff auf die Inhalte der PL. Ebenfalls in die Suche integriert ist die "Schwesterdatenbank" der Acta Sanctorum.
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Regesta Imperii

Urkundliche und historiographische Quellen der römisch-deutschen Könige von den Karolingern bis zu Maximilian I. sowie der Päpste des frühen und hohen Mittelalters. Die Regesten sind online durchsuchbar. Ausserdem OPAC-Suchmaschine mit mittlerweile 1,2 Millionen Titeln aus der Geschichts-wissenschaft sowie ihren Nachbardisziplinen.

Repertorium "Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters"

Diese Datenbank enthält die Quellenbestände des "Repertorium Fontium Historiae Medii Aevi" (1962-2007, 11 Bände), die den deutschen Raum betreffen. Die Datenbank wird laufend erweitert. Neben einer komfortablen Suchfunktion wird eine Listensuche angeboten ("Thesauri"). Die Suchresultate liefern kurze Regesten, biografische Informationen, Verweise auf Editionen, Übersetzungen und relevante Forschungsliteratur. Wo möglich, werden diese Angaben mit Volltextsammlungen verlinkt.

Hilfswissenschaften

AG Historische Grundwissenschaften

Die "Arbeitsgemeinschaft für Historische Grundwissenschaften" (AHiG) ist ein Zusammenschluss historisch arbeitender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie begreift sich als Forum für die ganze Bandbreite der Historischen Grundwissenschaften. Auf dieser Seite können Sie sich über das aktuelle Geschehen in den Grundwissenschaften, über die Arbeitsgemeinschaft und deren Arbeit und zu anstehenden Veranstaltungen rund um die Historischen Grundwissenschaften informieren. (Text: www.ahigw.de)

Ad Fontes

Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv. Anhand von Beispielen aus dem Stiftsarchiv Einsiedeln können die nötigen Kompetenzen für die Arbeit mit handschriftlichen Quellen angeeignet werden.

Chronologie, Grotefend

HTML-Version der 'Zeitrechnung des Deutschen Mittelalters und der Neuzeit‘ von H. Grotefend mit Online-Berechnung.

Der Capelli online: Digitale Inkunabelnbibliothek, Universität Köln

Nachschlagewerk und Transkriptionshilfe bei mittelalterlichen Abbreviaturen: Cappelli, Adriano: Lexicon Abbreviaturarum, 2. verb. Aufl. Leipzig 1928. Zu finden unter Untermenü "Handapparat" und "Nachschlagewerke". Die Website hat die Digitalisierung des Inkunabelbestandes der Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek sowie der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel zum Ziel.

Orbis Latinus online

Lexikon lateinischer geographischer Namen des Mittelalters und der Neuzeit.

Digitalisierte Handschriften- und Urkundenbestände

Bayerische Staatsbibliothek, Digitale Sammlungen

Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ) mit verschiedenen Datenbanken (Quelleneditionen/-sammlungen, Handschriften, Nachschlagewerken, Enzyklopädien und Zeitschriften).

Codices Electronici Ecclesiae Coloniensis (CEEC)

Im Rahmen des Projektes CEEC werden die mittelalterlichen Kodizes der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln (DDB) digitalisiert.

Codices Electronici Sangallenses (CESG): Virtuelle Bibliothek

Die Stiftsbibliothek Sankt Gallen gehört mit ihren 2100 Handschriften zu den ältesten und bedeutendsten Handschriftenbibliotheken der Welt. Im Rahmen des Projektes CESG sollen die mittelalterlichen Codices der Stiftsbibliothek digitalisiert werden.

e-codices, virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz

Ziel von e-codices ist es, die mittelalterlichen Handschriften der Schweiz durch eine virtuelle Bibliothek zu erschliessen. Die digitalen Reproduktionen der Handschriften sind mit wissenschaftlichen Beschreibungen verknüpft. Das Angebot richtet sich an die handschriftenorientierte Forschung, aber auch an interessierte Laien.

Heidelberger historische Bestände digital

Diese umfangreiche Seite stellt kostenfrei wichtiges Quellenmaterial als Fotografie der Originaldokumente zur Verfügung. Sie enthält die "Bibliotheca Palatina digital" (beinhaltet u.a. Codex Manesse sowie den Sachsenspiegel), die "Codices Salemitani digital" sowie die "Heidelberger Handschriften digital".

Klosterarchiv Einsiedeln: Archivalien

Auf dieser Seite werden ausgewählte Archivalien aus dem Klosterarchiv präsentiert. Es handelt sich dabei um Kernbestände wie mittelalterliche Güterverzeichnisse und Kopialbücher, frühneuzeitliche Tagebücher, Wappenbücher, frühe Drucke der Meinradslegende und Jahrzeitbücher. Insgesamt stehen 50 Bände oder 15696 Bilder der Wissenschaft und interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Klosterarchiv Einsiedeln: Urkunden

Die Urkundendatenbank verknüpft die Daten der Archivdatenbank mit Angaben aus Urkunden- und Regestenbücher und den digitalen Bildern der Urkunden und der Kopialüberlieferung. 973 Urkunden bis 1525 sind somit durch moderne Regesten sowie Verweise auf zentrale wissenschaftliche Editionen und Publikationen erschlossen und online recherchierbar.

Marburger Lichtbildarchiv (LBA)

Das Marburger Lichtbildarchiv (LBA) beinhaltet die weltweit grösste Sammlung von Fotografien mittelalterlicher Urkunden im Format 1:1. Ende der 1920er Jahre von dem Marburger Historiker Edmund E. Stengel gegründet, verfügt es über einen Bestand von ungefähr 16’000 Urkunden in rund 45’000 Abbildungen. Für die Nutzung aller Funktionen muss ein Zugangskonto angelegt werden.

mom. Das virtuelle Urkundenarchiv Europas

Stellt über 100'000 Klosterurkunden aus Archiven in Deutschland, beispielsweise aus dem reichen Fundus des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern als kritische Edition, zum Teil auch mit hochauflösenden Abbildungen der Originaldokumente, zur Verfügung.

Württembergisches Urkundenbuch online

Das Württembergische Urkundenbuch als zentrales Editionswerk zur mittelalterlichen Geschichte Südwestdeutschlands als Online-Edition in überarbeiteter und ergänzter Form.

Digitalisierte Buch- und Zeitschriftenreihen

Digitales Zeitschriftenmagazin der MGH

Neben zahllosen Aufsätzen, die einzeln im OPAC nachgewiesen werden, sollen nach und nach größere Zeitschriftenkonvolute zugänglich gemacht werden. Dazu gehören auch Zeitschriften, die bei Google Books digitalisiert wurden, dort jedoch nur schwer auffindbar sind. Insbesondere finden sich die Bestände des Deutschen Archivs für Erforschung des Mittelalters in Open Access bereitgestellt.

Library of Iberian Resources Online (LIBRO)

LIBRO hat es sich zur Aufgaben gemacht, der Öffentlichkeit wichtige Studien und Quellen zur Geschichte der Iberischen Halbinsel (5.-17. Jh.) zugänglich zu machen. Das Angebot umfasst aktuelle, aber bereits vergriffene Monographien sowie grundlegende Texte und Quellen zur Iberischen Geschichte im Volltext. Die bibliographischen Listen werden durch eine simple Suchfunktion ergänzt.

perspectivia.net

perspectivia.net ist eine internationale, epochenübergreifende und interdisziplinäre Publikationsplattform, die das Zie verfolgt, die wissenschaftlichen Ergebnisse der deutschen Auslandsinstitute barrierefrei zugänglich zu machen. Auf der Basis des Open-Access-Prinzips soll die wissenschaftliche Kommunikation weiterentwickelt und intensiviert werden. Das Angebot umfasst unterschiedliche Publikationsarten: Zeitschriften, Buchreihen, Monographien, Rezensionen, Werkstatt- und Tagungsberichte, Vorträge/Pre-Prints und Quelleneditionen.

Institutionen

Archivum Secretum Vaticanum: Vatikanisches Geheimarchiv

Professioneller Auftritt des Vatikanischen Geheimarchivs. Bietet Informationen zu Beständen, Archivgeschichte, Urkundenlehre, Paläographie. Ausgewählte Urkunden und Handschriften zu Universitätsgründungen, Heiligen Jahren usw. sind online einsehbar.

Deutsches Historisches Institut Paris

Das DHIP besteht seit 1964 und fördert Forschungen und Veröffentlichungen zur französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart.

Deutsches Historisches Institut in Rom

Das 1888 gegründete DHI in Rom, das älteste der historischen Auslandsinstitute der Bundesrepublik, dient der Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte, insbesondere der deutsch-italienischen Beziehungen in europäischen Zusammenhängen, vom frühen Mittelalter bis zur jüngsten Vergangenheit.

Istituto Svizzero di Roma

Seit 1949 ist die Villa Maraini Sitz des Schweizerischen Instituts in Rom, wo Schweizer Künstlerinnen und Künstler sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leben und arbeiten.

Konstanzer Arbeitskreis

Der 1951 gegründete Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte besteht aus einem Kreis von kooptierten Mitgliedern, die sich zur Aufgabe machen, wichtige und weiterführende Fragestellungen im Bereich der Mittelalterforschung zu entwickeln.

Monumenta Germaniae Historica

Offizielle Web-Seiten der Monumenta Germaniae Historica mit Opac-Suchmaschine des Bibliothekskatalogs (weltweit grösste Spezialbibliothek zur Geschichte des europäischen Mittelalters), der direkt verlinkt ist mit dem Rezensionsteil des Deutschen Archivs für Erforschung des Mittelalters (DA).

Pius-Stiftung für Papsturkundenforschung / Göttinger Akademieprojekt "Papsturkunden des frühen und hohen Mittelalters"

Gemeinsame Homepage der Pius-Stiftung für Papsturkundenforschung und des Göttinger Akademieprojektes "Papsturkunden des frühen und hohen Mittelalters".
Das 1896 unter dem Schutz der Göttinger Akademie der Wissenschaften gegründete und seit 1931 von der Pius-Stiftung mitgetragene Papsturkundenwerk der Pius-Stiftung widmet sich der systematischen Erfassung überlieferten Quellenmaterials zu den Beziehungen zwischen Papsttum und Christenheit bis zum Jahr 1198.
Zum Jahre 2007 wurde das Projekt „Papsturkunden des frühen und hohen Mittelalters“ in das Programm der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen aufgenommen. Das Akademieprojekt ist Teil des umfassenden Großvorhabens der Pius-Stiftung und verfolgt wie jene das Ziel, die bis zum Pontifikatsbeginn Innozenz´ III. (1198) ausgestellten Papsturkunden und sonstigen Papstkontakte zu erfassen und der Wissenschaft zugänglich zu machen.

Zürcher Mediävistik

Interfakultäres und interdisziplinäres mediävistisches Kompetenzzentrum und Forum der Zürcher Hochschulen.